Rezension: Pachinko (Ein einfaches Leben)

 

Lesegrund:

 

Wer kommt an solch einem schönen Cover schon vorbei? Es fiel mir in einer Buchhandlung auf, ich nahm es in die Hand und war nicht nur von dem Cover, sondern auch von der Thematik überrascht: eine Familiensaga in Korea und Japan. Diese Geschichte musste ich einfach mit in den Urlaub nehmen und so fuhr das Buch mit mir nach Zeeland, an die holländische Küste.

 

Inhalt:

 

"Yeongdo, Korea 1911. Ein Mann mit Klumpfuß und Hasenscharte heiratet ein fünfzehnjähriges Mädchen. Das Paar hat ein Kind, ihre geliebte Tochter Sunja. Als Sunja von einem verheirateten Yakuza (Mafiosi) schwanger wird, steht die Familie vor dem Ruin. Doch dann bietet ihr ein christlicher Prediger die Chance zur Rettung: ein neues Leben in Japan als seine Frau.

 

Sunja folgt einem Mann, den sie kaum kennt, in ein feindseliges Land in welchem sie weder Freunde noch ein Zuhause hat. Doch dies ist erst der Anfang von Sunjas Geschichte..."

 

(Übersetzung angelehnt an den Klappentext von "Pachinko")

 

Meine Meinung zum Buch:

 

"Pachinko" rüttelt wach und ändert den Blick auf die asiatische Welt. Es ist bewegend. Kraftvoll. Keinesfalls ist es leichte Kost, auch sprachlich nicht. Aber genau das macht es aus. Es ist, als hätte die Autorin jedes Wort sorgfältig und passgenau ausgewählt. Ich war begeistert und werde das Buch noch lange im Herzen tragen! Absolut lesenswert!

 

Hier noch der kleine Hinweis, dass ich die englische Version des Buches gelesen habe. Ich kann also nichts zur deutschen Übersetzung des Buches sagen.

  

Weitere Informationen zum Buch:

 

Titel: Pachinko (Deutscher Titel: Ein einfaches Leben)

Autor: Min Jin Lee

Verlag: dtv Verlag

Erscheinungsdatum: 21. September 2018

Ins Deutsche übersetzt von: Susanne Höbel

Seitenzahl: 552 S.

Preis: 24,00 € (Gebundenes Buch)

ISBN: 978-3423289726  

 

Anmerkung:

Blog/Text/Bild: unbezahlte Werbung da Produktnennung und Bild